Fontus Trinkflasche gewinnt Wasser aus Luft

wasser-zu-luftStellt euch vor, eure Trinflasche füllt sich „von selbst“ wieder auf, und das nur mit Hilfe von Luft. Genau das ist jetzt mit einem Prototypen des Start Ups Fondus gelungen. Das Crowsfounding-Projekt soll im Herbst starten – bis dahin müssen wir unsere Flaschen wohl noch mit Wasser auffüllen.

Wie soll das funktionieren?

In dem Trinkflschenkopf befindet sich eine Art Lüfter, der die Luft vorbei an einem Kühler in die Flasche leitet. Dabei condensiert die abgekühlte Luft an der Flaschenwand und das Wasse sammelt sich am Boden an.

Das System von Fondus kann dabei per Solarpanel betrieben werden. Zudem gibt es noch eine Fahrrad Version mit Halterung an der Mittelstange.

foundus-rucksackDie selbst füllende Trinkflasche funktioniert laut Hersteller bei Temperaturen zwischen 27 und 40 Grad – und einer Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 Prozent. Ein Kubikmeter Luft kann aber schon bei einer Temperatur von 20 Grad bis zu 17,3 g Wasserdampf enthalten. Bei einer 50-prozentigen Luftfeuchtigkeit, wie in unseren Breiten häufig, sind es immerhin noch 8,7 g.

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5 Kommentare

  1. 28. Januar 2016    

    Danke für´s vorstellen!

    Das Prinzip ist einleuchtend und überzeugt. In einsamen Gegenden wo die Wasserversorgung nicht gesichert ist, ist die Fondus Trinkflasche sicherlich eine gute Möglichkeit, um an Wasser zu kommen. Allerdings sind 8,7 ml Wasser auch nicht viel und die Frage ist, wie lange es dauert, um eine trinkbare Menge zu produzieren.

    Beste Outdoor-Grüße,

    Jens

    • 28. Januar 2016    

      Moin Jens,

      leider gibt es noch keine weiteren Angaben zu dem Seystem, aber ich bleib am Ball. Ich bin allerdings deiner Meinung, warscheinlich muss das ganze noch etwas ausreifen …. Aber es geht schon mal in die richtige Richtung.

      Nordische Grüße,
      Malte

    • 10. Februar 2016    

      Gerade in Gebieten mit wenig Wasser ist Luftfeuchtigkeit oft nicht sehr hoch. Das schränkt das Einsatzgebiet doch wieder stark ein. Bis jetzt fällt es mich noch in die Kategorie unnötiges Gadget.

  2. 28. Januar 2016    

    Das ist mal ein super Projekt. Ich glaube das könnte mein erstes Crowdfounding-Produkt werden was ich unterstütze.

    Grüße aus Wiesbaden
    Gregor

    • 28. Januar 2016    

      @Gregor Im Herbst soll das Crowdfounding los gehen, ich bin gespannt!

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